Warum ist die feministische Frauenbewegung gescheitert..? 
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 Warum tragen Männer eigentlich keine Röcke...? 
Männer-Röcke und Kleider - Connys Männerrock Seite 

 

Mode im Wandel der Zeit

 

Auf der Suche nach dem  "Hosen-Urteil"  für Frauen habe ich bei Wikipedia recht interessante Beiträge gefunden.  

Es zeigt die Wandelbarkeit der Mode im Laufe der Jahrzehnte, sowie die Traditions- und Gewohnheits-orientierte Haltung der Bevölkerung.  Kleiderordnung, Sitte und Brauchtum sind in einer dauernden Veränderung.

Frauen in Hosen waren zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein Skandal.
In den 60er Jahren Der Minirock... ein Skandal.
Sogar der Papst hat dieses "sündige Stück Stoff" verteufelt.

Dann kamen Hot-Pants, Maxi Röcke, Midi Röcke
und dann kam der ultimative Einbruch in die Männerwelt... HOSEN für FRAUEN...  
Jeder Trend löste einen Skandal aus.  

Und jetzt zu den Männern.

Sind Männer zu stolz oder zu feige für einen Skandal...?  

Die Zeit  für attraktive  Männerröcke  ist überreif.

 

Wikipedia

Mode im Wandel der Zeit / Beiträge   

Hot Pants (englisch für „heiße Hosen“) sind enge, sehr kurz geschnittene, den Po betonende Shorts, die vorwiegend von Frauen getragen werden. Hot Pants kamen im Sommer 1971 auf, nachdem der Minirock gesellschaftsfähig wurde. Sie gelten je nach Blickwinkel als überaus sexy oder aber schockierend. Sie wurden vorzugsweise entweder aus Jeansstoff, glänzenden Satin (Wäsche-Look) oder gestrickt bzw. gehäkelt hergestellt, nach den Designer-Vorstellungen sollten sie nur in den Damenkonfektionsgrößen 34 bis 38 verkauft werden und nur von jungen, schlanken Damen getragen werden; die Realität und der entsprechende Schock waren aber anders. Besonders beliebt waren vor allem selbstangefertige Hotpants aus alten abgeschnittenen Jeans (Jeans-Shorts oder cutoffs) mit ausgefransten Kanten, die oft so kurz waren, dass sie die Gesäßbacken nicht bedeckten. Berühmt mit ihren äußerst knappen Hot Pants wurde Gloria Guida als freche Göre in den 1970er Jahren durch ihren Film Blue Jeans.

Die Modeindustrie reagierte auf die Hot Pants mit dazupassenden Maximänteln – so dass die „heißen Höschen“ auch im Winter getragen werden konnten – von dem damals fast gleichzeitigen Wechsel der Damenstrümpfe zu Strumpfhosen zusätzlich noch erleichtert.

 

Der Minirock ist ein Bekleidungsstück hauptsächlich für Frauen, das insbesondere die Mode der sechziger und siebziger Jahre geprägt hat. Es handelt sich um einen sehr kurzen Rock, der mindestens 10 cm über dem Knie der Trägerin endet.

Der Minirock wurde von der britischen Modeschöpferin Mary Quant in die Modewelt eingeführt. Erstmalig wurde er 1962 im britischen „Vogue“ abgebildet. Schon drei Jahre später war das skandalöse Kleidungsstück zum weltweiten Verkaufsschlager avanciert. Der französische Modedesigner André Courrèges war für die Entstehung des Minirocks mitverantwortlich. Mittlerweile gilt er neben der britischen Modeschöpferin Mary Quant zu den wichtigsten Modeschöpfern der sechziger Jahre.

Der Minirock wurde teils als Provokation, Ausdruck einer allgemeinen Pietätlosigkeit, aber auch als der eines neuen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins der Frau wahrgenommen.

Die neue Länge konnte sich in allen Gesellschaftsschichten durchsetzen. Selbst das englische Königshaus gab dem Trend nach und akzeptierte eine Länge von exakt sieben Zentimetern über dem Knie. Der Vatikan hingegen verbot den Minirock und wies junge Damen zurück, die sich in solch „unzüchtiger Aufmachung“ vor dem Petersdom zeigten. Miniröcke gab es bald in allen Materialien, von edel bis billig, und sie wurden bei jeder sich bietenden Gelegenheit getragen. Selbst im Winter wurden Miniröcke angezogen. Die Strumpfindustrie zog bald nach und brachte statt Nylonstrümpfen Strumpfhosen auf den Markt, die die Beine ins richtige Rampenlicht rückten. Und auch steuerlich gab es einen Vorteil, denn der Minirock wurde zu Anfang auf Grund der eher kleinen Größe als Kinderkleidungsstück eingestuft.

Mary Quant wurde für ihren Mut und ihre sinnlichen, jungen Kreationen 1966 mit dem „Order of the British Empire“ ausgezeichnet. Zur Verleihung im Buckingham Palace erschien sie im Minirock.

Etwa im Sommer 1968 erreichte der Minirock seine maximale Popularität und 1969 (als "Mini-Mini") die höchstmögliche Saumhöhe, wobei das weibliche Unterhöschen zum öffentlich sichtbaren Bestandteil der Mode avancierte. Nur kurze Zeit später brachte die Modeindustrie jedoch bodenlange Maxiröcke als Kontrastprogramm auf den Markt. Die nächste Steigerung im Jahr 1971 konnten deshalb nur die Hot Pants ("Heiße Höschen") bringen, die aber in den folgenden Jahren ebenso wie der Mini- und Maxirock durch die Zunahme von langen Frauenhosen an Bedeutung verloren.

In der Antike waren Miniröcke auch als Männerröcke weit verbreitet, zum Beispiel in Ägypten und Griechenland. Heute noch gehören rote Miniröcke zur traditionellen Stammestracht der Massai-Männer. Im Zuge der Männerrockbewegung tragen auch in Europa und Nordamerika Männer vereinzelt wieder Miniröcke.

Für europäische und amerikanische Frauen waren Hosen jahrhundertelang tabu. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die weibliche Unterhose eingeführt, die im Schritt offen war und Beinkleid genannt wurde. Die Frauenhosenbewegung ging Hand in Hand mit der Emanzipationsbewegung. Die amerikanische Frauenrechtlerin Amelia Bloomer war eine der ersten, die sich für eine Reformkleidung einsetzte und knöchellange weite Hosen für Frauen entwarf, die nach ihr Bloomers genannt wurden. Dazu trug sie ein etwa knielanges Kleid.

Für Radfahrerinnen kamen Hosenröcke und Pumphosen auf. Das war Ende des 19. Jahrhunderts noch ein Tabubruch. Allein schon die Tatsache, dass Frauen überhaupt aufs Rad stiegen, empörte konservative Kreise, jedenfalls in Deutschland. In der Zeitschrift Wiener Mode erschien 1896 ein Beitrag von Otto Neumann-Hofer über dieses Phänomen: Gegen das Radfahren bäumt sich in Deutschland vorzugsweise der conservative Geist auf, der die Bevölkerung in ihrer Majorität beherrscht. (...) Die heikelste Frage beim Radfahren der Damen ist zweifellos die Costumefrage. Es ist richtig, daß Frauen auch in gewöhnlicher Straßentoilette Zweirad fahren können (...) Aber es scheint, daß der Rock dazu verurtheilt ist, dem Beinkleid zu weichen. (...) Die amerikanischen Radfahrerinnen haben einen Congress abgehalten und darauf beschlossen, das männliche Costume anzunehmen. Die englischen Radfahrerinnen folgen diesem Beispiel und in Frankreich verschwindet der weibliche Rock gleichfalls allmählich auf den Stahlrossen (...) Ja, die Pariserinnen (...) lassen sich sogar schon im knappen, ach, oft nur allzuknappen Bicycle-Anzug öffentlich sehen, ohne Bicycle zu fahren (...).

Als Alternative kamen Radfahrkostüme auf, die große Ähnlichkeit mit der Bloomer-Kleidung hatten. Die belgische Radrennfahrerin und spätere Pilotin Hélène Dutrieu wagte als eine der wenigen, zu dieser Zeit in Kniehosen zu radeln. Vor 1900 kam es vor, dass Gaststätten und Hotels Frauen in Hosen den Zutritt verweigerten, und das Tragen von Hosenröcken ohne mitgeführtes Rad wurde als Verstoß gegen die öffentliche Ordnung bestraft.

Frauenhosen für sportliche Aktivitäten machten den Anfang, es folgten solche als Teil der Arbeitskleidung. Englische Minenarbeiterinnen trugen wahrscheinlich schon im 18. Jahrhundert Hosen. Dasselbe galt für Austernfischerinnen europäischer Küstenregionen. Der Künstler Hugo Höppener, genannt Fidus, schlug um 1900 eine Art Overall mit Pumphosen als weibliche Arbeitskleidung vor. Zu dieser Zeit konnte er sich damit nicht durchsetzen, erst nach 1914 etablierte sich diese Kleidung für Fabrikarbeiterinnnen.

Um 1910 entwarfen Pariser Designer bodenlange Hosenrock-Kostüme als Alternative zum damals modischen Humpelrock, darunter Paul Poiret. Im Frühjahr 1911 erschien eine Reihe eleganter Pariserinnen in diesen Hosenkleidern, die französisch Jupe-Culotte genannt wurden, beim Pferderennen in Auteuil, was für einigen Wirbel in der Presse sorgte. Die Modelle waren oft orientalisch inspiriert, meistens sehr elegant, und hatten entweder sehr weit geschnittene Beine oder endeten in einer Art Pluderhose, die über den Knöcheln zusammengehalten wurde. In Deutschland wurde diese Mode auch als Haremskleid bezeichnet. Zumindest in Paris und auch in London wurde sie von etlichen Damen getragen, meistens jedoch nur zu gesellschaftlichen Anlässen und selten auf der Straße. In Berlin kam es zu Menschenaufläufen und Verkehrsstaus, sobald einmal eine Dame im Hosenkleid auftauchte.

Der Kulturhistoriker Eugen Isolani stellte 1911 fest, dass noch nie eine neue Kleidermode solches Aufsehen erregt habe, wobei er allerdings die amerikanischen Bloomers vergessen hatte: Man verfolgt Frauen, die es wagen, ihren Rock ganz tief oberhalb der Füße in zwei Teile (...) auslaufen zu lassen, so dass man diese Neuheit kaum bemerken und als Hose bezeichnen kann, mit spöttischem Gejohle auf den Strassen, so dass sich die unglücklichen Culotte-Trägerinnen in Häuser flüchten müssen. Und das geschah in Weltstädten, deren Bewohnerschaften gewöhnt sind, dass ihnen manche Extravaganz der Mode vorgeführt wird (...).

Und die Karikaturisten und Satiriker stürzten sich mit Eifer auf die neue Mode, obwohl nur wenige sie überhaupt zu tragen wagten. Ein Beispiel ist der spöttische Hymnus an den Hosenrock, der 1911 in den Lustigen Blättern erschien: (...) Ihr Schneider macht nimmermehr Ferien! Näht jeden Tag ein Schock! Verkauft ihn in riesigen Serien, entwerft ihn aus feinsten Materien, verleiht ihm die besten Kriterien, umhüllt ihn mit holden Mysterien! Er prickelt mir in den Arterien, der wonnige Hosenrock! Ob meine Frau einen anhat? Wer fragt das? Ich hole den Stock! (...) Auf einer Witzzeichnung in demselben Blatt sagt ein kurzsichtiger älterer Mann zu einer Frau im Hosenkleid: "Ich muß den alten Herrn darauf aufmerksam machen, daß seine Kleider in Unordnung geraten sind." Zwei Jahre später waren die Hosenkleider praktisch von der Bildfläche verschwunden.

Gebrochen wurde der "Hosenbann" dann mit dem 1. Weltkrieg, als viele Frauen zur Erwerbsarbeit gezwungen waren. Fabrikarbeiterinnen trugen Overalls, Frauen im öffentlichen Dienst eine Uniform mit langer Hose (im Winter). 1917 stattete man auch die Frauen, die als männlicher Ersatz im Eisenbahndienst arbeitete, mit langen Beinkleidern aus. Die "Hilfsbeamtinnen" erhielten Joppe (Jacke), Hose, Gamaschen und Mütze, die Arbeiterinnen eine blusenartige Jacke und eine Hose. Es war dieselbe Kleidung, die auch die Männer in diesen Bereichen zuvor getragen hatten, sie wurde also nicht eigens hergestellt. Im Krieg wurde diese Ausstattung ohne weiteres als notwendig akzeptiert; man hielt die Frauenhosen für eine vorübergehende Erscheinung.

Doch die Frauen wollten die Hosen nun nicht mehr missen. Rascher als man es ahnen konnte, hat sich infolge des Krieges die Sporthosentracht bei arbeitenden Frauen durchgesetzt, und es wäre eine dankenswerte Aufgabe, eine Rundfrage an diese Frauen zu erlassen, um zu hören, in welcher Kleidung sie sich wohler fühlen, in der Hose oder im Rock. Meine persönlichen Erfahrungen erstrecken sich nur auf einige Eisenbahnschaffnerinnen, die ihre Dienstkleidung geradezu als beglückend empfinden und nur bedauern, daß sie die Vorschrift haben, auf der Straße den lästigen Kleiderrock überzuziehen. Und dann weiß ich selbst aus der Turnstunde, was für eine Freude es auch uns nicht mehr jungen Frauen macht, wenn wir unsere Beine ungefesselt bewegen dürfen. (Zitat aus Neue Frauenkleidung und Frauenkultur, Heft 1/2, 1918)

In den 30er Jahren kam die weite Marlene-Dietrich-Hose auf, wurde aber nur von einigen Künstlerinnen getragen. Im Zweiten Weltkrieg wurden wiederum arbeitende Frauen in Hosen akzeptiert. Es ist jedoch ein Irrtum zu glauben, dass der "Rockzwang" nach 1945 endgültig vorbei war. Viele Schulen erlaubten Mädchen bis in die 60er Jahre hinein allenfalls im Winter, Hosen zu tragen. An katholischen Mädchenschulen hielten sich Kleiderordnungen noch viel länger. Erst Ende der 60er Jahre wurden Frauenhosen gesellschaftlich akzeptiert, und der Hosenanzug für Damen kam in Mode. Als "anständig" galt diese Kleidung in gehobenen Kreisen deshalb jedoch noch nicht. Die Klatschpresse dieser Zeit konnte immer wieder über einen "Hosenskandal" berichten. So wurde der Sängerin Esther Ofarim 1966 der Zutritt zur Bar des Hamburger Atlantic-Hotels im Hosenanzug verwehrt. Die Schauspielerin Senta Berger durfte 1969 in einem edlen Designer-Anzug nicht zum Dinner in ein Londoner Hotel, sondern musste sich umziehen. In internationalen Luxushotels galt das Hosenverbot für Frauen noch in den 1970er Jahren. Bis 1970 waren auch im Londoner Nobelkaufhaus Harrods behoste Kundinnen unerwünscht. Und der damalige CSU-Bundestagsvizepräsident Richard Jaeger drohte 1970, er werde jede Abgeordnete, die es wagen sollte, in Hosen zur Plenarsitzung zu erscheinen, aus dem Saal weisen. Heute kommt selbst die Kanzlerin im Hosenanzug. Was für eine revolutionäre Entwicklung.

Mittlerweile ist die Hose unter den europäischen Frauen weiter verbreitet als der Rock.

 

Die umgekehrte  Männerrockbewegung
dagegen begeistert noch nicht die Massen,
sondern bislang nur eine kleine modische Avantgarde.

 

 

                

 

 

    

 

 

Lederrock für Männer 

 

 

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