Kinder brauchen Väter 
Wie wichtig sind Väter für die Kinder...? 

 Männer helfen Männern

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Die unkontrollierte Macht des Jugendamtes

Schützt Jugendamt weibliche Sexualverbrecher ?

Das Versagen der Justiz

Stand 09.03.2004 
Bericht von      <trennungsvaeter@web.de>

1. Vorbemerkung

Am 14. Oktober 2003 eröffneten mir meine beiden großen Kinder (10 u. 11 Jahre) abends unversehens, dass ihre Mutter mit ihnen seit dem Kindergartenalter sexuellen Missbrauch getrieben hatte.

2. Familiäre Situation

Die Ausgangslage

Ich habe vier Kinder im Alter von 4-11 Jahren: S+ (11), T+ (10), N+ (5), M+ (4). Meine Frau war als liebende und engagierte Mutter bekannt. Bekannt war leider auch, dass sie sehr oft schrie und ihre Kinder auch regelmäßig schlug. Öfter bekam ich deshalb von meinem Vater Vorhaltungen, ich solle mich doch mehr um die Unterstützung meiner Frau bemühen, denn da sei oft "sehr dicke Luft" zuhause, und meine Frau sei halt mit vier Kindern überfordert. T+ würde seine Mutter schon gar nicht mehr respektieren und nur noch über sie lachen. Ich bemühte mich daher immer, zum Abendessen zuhause zu sein, um die Wogen glätten zu können. Meine Kinder sprachen mich wiederholt darauf an, ich solle doch mit der Mama reden, weil die immer schlage. Das habe ich natürlich (auch ohne Aufforderung durch die Kinder) getan. Jedes mal hat meine Frau sofort die Ehe zur Disposition gestellt, wenn ich ihr Vorhaltungen wegen ihres aggressiven Verhaltens machte. Ich habe mich dafür entschieden, dass es besser für die Kinder sei, eine (teilweise) schlechte Mutter zu haben als eine strukturell nicht mehr bestehende Familie. Das war, wie ich heute weiß, eine falsche Entscheidung. Ansonsten haben wir die alltäglichen Fährnisse eines Familienlebens nach meinem damaligen Empfinden ganz respektabel bewältigt.

Der Bruch

Ich hatte meiner Frau schon im November 2002 eine Ehetherapie vorgeschlagen, die sie aber ablehnte. Im April 2003 habe ich S+ in die Kinderpsychiatrie gebracht, nachdem er mehrmals mit Küchenmessern auf meine Frau losgegangen war und er auch ansonsten sehr verhaltensauffällig wurde. Dort blieb er 10 Wochen. Meine Frau erklärte mir im Mai, dass sie sich von mir trennen wolle. Als Grund gab sie an, dass ich nicht hinter ihr stehen würde. Denn S+ hat in der Klinik auf die Frage der Ärzte, warum er denn seiner Meinung nach hier sei, immer geantwortet, "weil meine Mama mich immer geschlagen hat." Und ich hatte das vor den Ärzten bestätigt, dass das sachlich leider richtig sei. Wir vereinbarten, dass ich aus der ehelichen Wohnung ausziehen würde. Im Juni teilten wir unseren Kindern dies mit. Wir sagten es erst den beiden Großen, um keine Gruppendynamik aufkommen zu lassen, woraufhin beide spontan ungefragt sagten, sie würden mit dem Papa mitgehen. Daraufhin teilten wir es N+ mit, der zu meinem ganz großen Erstaunen ebenfalls spontan sagte, er gehe dahin, wo der Papa hingeht. Er wusste nichts von den Äußerungen der Geschwister und war wie die anderen Kinder auch nicht vorab informiert. Noch am gleichen Tag bezog N+ das Bett neben mir und schlief nur noch neben mir. Wenn ich joggen ging, nahm er oft sein Fahrrad und radelte neben mir her. So ging das über fast 2 Monate. Er wollte mir zeigen, dass es ihm ernst sei.

Die Trennung

Während ich auf einer mehrtägigen Geschäftsreise war, nahm meine Frau T+ aus der Schule und die beiden Kleinen aus dem Kindergarten, zog aus der gemeinsamen Wohnung aus, verschwand ein paar Tage auf einem Bauernhof und bezog dann eine Etage in einem stattlichen Anwesen in Starnberg, das ihr gehört. Dieser Auszug erfolgte, als ob von mir direkte Gewalt drohen würde. Erstens bin ich aber ein sehr (zu) friedfertiger Mensch und zweitens bin ich auch nicht Alkoholiker oder sonst wie labil. Als ich von der Reise am 3. Juli zurückkam, war ich noch nicht informiert. Am 4. Juli sollte S+ aus der psychiatrischen Klinik entlassen werden. Ich machte meiner Frau massive Vorhaltungen, dass das wohl für ihn nicht förderlich sei, in eine so turbulente Situation hinein entlassen zu werden. Am 4. Juli wurde S+ von den Ärzten in meine Obhut entlassen, mit der Maßgabe, dass er nie wieder zu seiner Mutter müsse, wenn er nicht wolle. Am 6. Juli konnte ich alle Kinder in Starnberg sehen und fuhr mit ihnen zum Baden. Dort stürmten alle Kinder auf mich ein, sie wollen nicht mehr zur Mama und ich soll sie doch mit zu mir nehmen. Das tat ich nach reiflicher Überlegung dann auch. Mir war klar, was dieser Schritt für mich bedeuten würde: Ich war Geschäftsführer einer Softwarefirma, war viel auf Reisen und hatte sicher mindestens eine 60-Stunden-Woche. Das würde sich schlagartig ändern mit dieser Entscheidung. Aber mir war schon aufgrund der Vorkommnisse der letzten Monate bewusst, dass ich im Kindeswohl nur so handeln könnte. Hier müssten meine beruflichen Interessen hintenanstehen, das war ich meinen Kindern schuldig. Ich wusste, ich hatte viel zu lange zugeschaut, ohne mich zu harten Maßnahmen durchringen zu können. Ich habe bezüglich des Sorgerechts keine finanziellen Interessen, da ich mit meiner Frau (sehr vermögend) einen Ehevertrag habe, der den gegenseitigen Unterhalt auch in Fällen der Not ausschließt.

Am 7. Juli verschaffte meine Frau sich gewaltsam Zugang zu der ehemaligen Ehewohnung, in der ich jetzt mit den Kindern lebte und versuchte die Kinder mit externer Hilfe wieder in ihre Gewalt zu bringen. Das ganze eskalierte, die Kinder wehrten sich mit Stöcken gegen sie, erst die von mir gerufene Polizei konnte meine Frau zum Abzug bewegen. Mit Hilfe des sehr eifrigen ASD (Allgemeiner Sozialdienst = Jugendamt) wurde schnell eine Regelung gefunden, die es den Kindern erlaubte, ohne von meiner Frau geraubt zu werden, wieder in Kindergarten und Schule zu gehen.

Der gerichtliche Umgang

In einem Eilverfahren wurde auf meinen Vorschlag hin für die Ferienzeit vereinbart, dass die Kinder im wöchentlichen Wechsel abwechselnd bei meiner Frau und mir sein sollten. Die Kinder waren daher in den Ferien 3 Wochen bei meiner Frau. Davon sind sie 2 mal mit der S-Bahn alleine von Starnberg nach München zu mir geflohen. Jedes mal war die Polizei bereits mit einer Suche befasst. Das dritte mal haben sie sich im Anwesen versteckt, auch da war die Polizei involviert. Nach den Ferien hat sie am 10. September die beiden Kleinen nach einem verabredeten Umgang einbehalten und jeden Umgang zwischen den Großen und den Kleinen vereitelt. Am 11.9. wurden S+ und T+ wegen einer Nagelbettentzündung an der großen Zehe operiert. Am 12. September ist meine Frau im Laufe einer Auseinandersetzung beiden großen Buben innerhalb einer Minute auf die frischen Operationswunden gestiegen (sonst ist sie nirgends draufgestiegen). T+ lag fast ohnmächtig vor Schmerz am Boden. Seit dem 12. September haben die Geschwister sich bis heute (März 2004) nicht mehr gesehen!!!

3. Fehlverhalten von ASD und Justiz

Die Parteinahme des Jugendamtes

Einen ersten Kontakt zum Jugendamt suchte ich nach dem Hausfriedensbruch meiner Frau am 7.7. Ich wurde von einer Frau M-S wie ein Depp abgefertigt. Tenor: Die Kinder sollen zu meiner Frau, das sei ihre Aufgabe.

Mit weiteren seltsamen Ausführungen wurde ich in einem Bericht eines Herrn H vom ASD konfrontiert, der behauptete, ich würde meine Möglichkeiten als "unbegrenzt" einschätzen. So blöd kann doch wohl niemand sein, das von sich zu behaupten. Und es ist mindestens ebenso blöd, das anderen zu unterstellen. Bereits bei dieser ersten Begegnung erklärte mir Herr H nach ca. 15 Minuten, ohne mit den Kindern gesprochen zu haben, dass die beiden Kleinen zu meiner Frau kommen würden, und dass ich die Großen bekäme. So einfach ist das.

Aufgrund der Umgangsvereitlung meiner Frau nach dem 12.9. habe ich mehrfach an den ASD geschrieben, und um Hilfe gebeten. Auch wollte ich, dass die Kleinen wieder in den Kindergarten gehen sollten. Der ASD hat trotz mehrfacher Aufforderung meine Schreiben nicht beantwortet und ist diesbezüglich auch nicht tätig geworden.

Am 25. 9. wurde gerichtlich vereinbart, dass die Kleinen derzeit bei meiner Frau sein sollten, die Großen bei mir, aber ein Umgang zwischen den Großen und den Kleinen stattfinden sollte, natürlich noch vielmehr zwischen mir und den Kleinen. Meine Frau hat den Umgang zwischen den Geschwistern mit Duldung und Unterstürzung des ASD bis heute vereitelt.

Am Abend des 14.10. haben S+ und T+ mir offenbart, dass ihre Mutter mit ihnen sexuellen Missbrauch getrieben habe. Ich habe ungläubig oder zumindest stark zweifelnd über den Familiennotruf Kontakt zum Kinderschutzbund bekommen. Dort hat eine Frau Z sich mehrfach mit den Kindern unterhalten und die Schilderungen als "absolut glaubwürdig" bezeichnet. Es gab Schilderungen bis hin zu "Pimmel in Scheide". Der Kinderschutzbund hat den ASD benachrichtigt, mit der Maßgabe, das vertraulich zu behandeln. Tags darauf wurde meine Frau aber gegen die Absprache trotzdem über den ASD von dem Vorwurf informiert.

Der Kinderschutzbund hat Anzeige bei der Kripo gemacht. S+ wurde daraufhin sofort vom Untersuchungsrichter vernommen, seine Aussage auch von der Staatsanwaltschaft als absolut glaubwürdig eingestuft und ein Haftbefehl gegen meine Frau erlassen. Tags darauf wurde T+, der direkt von einem Schullandheimaufenthalt kam, vernommen. Der Haftbefehl wurde in den folgenden Tagen wieder aufgehoben. Die beiden kleinen Kinder N+ und M+ verblieben trotz des massiven Tatverdachts mit Zustimmung des ASD bei meiner Frau.

Das Versagen der Justiz

In der Folge wurde der ASD immer dreister: Ich würde die Kinder instrumentalisieren, ich hätte ihnen das alles vermutlich nur eingeredet. Dies alles sagte er ungeachtet der Einschätzung der Experten. Der ASD befürwortete daher eine Fremdunterbringung aller 4 Kinder, die dann gerichtlich angeordnet wurde, ohne die vorhandenen Fakten der Entscheidung zugrunde zu legen, denn der ASD gilt bei Gericht anscheinend immer noch als kompetente Fachbehörde. Dass die Kinder alle durcheinander waren, ist ja unstrittig, aber reicht als Erklärung der sexuelle Missbrauch hierfür nicht aus? Braucht man, wenn der Täter weiblich ist, immer noch auch männliche Schuld ? Die Folgen haben aber die Kinder zu tragen, die verängstigt und isoliert in der Fremde leben müssen.

Für die beiden großen Kinder war das natürlich eine Bestrafung, weil sie etwas Böses über die Mutter gesagt hatten. Die beiden Kleinen konnte man mir ja auch nicht geben, denn ich war ja plötzlich der Täter und meine Frau schon wieder das Opfer. Also mussten diese in eine Pflegefamilie. Auch hier agitierte der ASD parteiisch: Während die bei mir lebenden Kinder sofort nach dem Gerichtsurteil eingezogen wurden und die Entscheidung des OLG über die Aussetzung der Vollziehung nicht abgewartet wurde, wurden die Kleinen meiner Frau (trotz der schweren strafrechtlichen Vorwürfe) bis weit über die Entscheidung des OLG hinaus belassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch der Meinung, dass aufgrund der begrenzten Intelligenz beim ASD hier das Morgenstern´sche Gesetz greift: "dass nicht sein kann, was nicht sein darf". Ich habe mich aber geirrt, es sollte noch viel schlimmer kommen: es ist Absicht!

Ich habe gegen das Urteil Berufung beim OLG eingelegt, das die Situation mit juristischer Hybris auf den Punkt brachte: "Die Wahrheitsfindung rangiert vor dem Wohl der Kinder". Was ist das für eine Gesellschaft? Solange dieses Urteil Bestand hat, darf nie wieder ein Gericht für sich in Anspruch nehmen, sich um das Kindeswohl zu kümmern, das wäre Vortäuschen falscher Tatsachen, denn es interessiert primär nur noch die Wahrheit.

Täuscht ASD Straftat vor ?

Meine großen Kinder wurden in verschiedenen (!) Heimen untergebracht, getrennt voneinander und ohne intellektuelle Ansprache, da weder die restlichen Heiminsassen noch die Betreuer den intellektuellen Stand meiner Kinder haben. Die Kinder sind also emotional isoliert, räumlich isoliert, geistig isoliert. Ich durfte sie die ersten Wochen gar nicht sehen, seitdem 2 Stunden pro Woche, obwohl die Heime einen häufigeren Umgang als dringend geboten ansehen und dazu bereit wären. T+ hat sich deshalb aus Verzweiflung in der 2. Woche eines Nachmittags im Heim versteckt und galt als verschwunden. Eine große Suchaktion der Polizei lief an mit Hubschrauber und viel Personal. Gegen 16:00 rief mich die Polizei an, ich solle doch helfen und kommen. Als ich in der Polizeiwache ankam, wurde ich sofort vorläufig festgenommen, ohne Begründung, ohne Kontakt zu meinem Anwalt aufnehmen zu können. Nach meiner Enthaftung wurde mir mitgeteilt, es habe Verdacht auf Kindsentführung bestanden. (Es ist ja typisch, dass Entführer freiwillig zur Polizei gehen und mithelfen!). Ich war den ganzen Tag geschäftlich tätig, hatte für den gesamten Zeitraum Zeugen. Als ich fragte, wie man denn auf dieses schmale Brett gekommen sei (T+ war nach eigenen Angaben die ganze Zeit in seinem Zimmer im Heim, die waren nur zu blöd, ihn dort zu finden !!!), sagte mir der Einsatzleiter, Herr H vom ASD hätte ihm gesagt, ich wolle die Kinder da rausholen und T+ sei bei mir!!! Weiter sagte Herr H angeblich, ich sei möglicherweise geisteskrank und man solle mich halt festnehmen. Ich wurde festgenommen wegen Verdachts auf etwas, das gar nicht stattgefunden hat. Ein paar Tage später floh S+ aus Verzweiflung zu Fuß von Ottobrunn bis nach Schwabing!

Vereitelt der ASD Umgang ?

Den Umgang zwischen den Kleinen und mir hat der ASD bisher vereitelt. Ich habe die Kleinen seit 21.10.03 nicht mehr gesehen, nur am 15.12. ihm Rahmen einer familienpsychologischen Begutachtung. Und man hat mir auch bedeutet, dass das in diesem Jahr nichts mehr werden würde.

Der ASD wurde immer noch dreister: Ich wolle die Kleinen gar nicht sehen, sagte mir Herr H im Rahmen einer Gerichtsverhandlung am 12.12. Ich hätte einfach Termine nicht wahrgenommen und von mir aus abgesagt. Das ist erstunken und erlogen: In Wirklichkeit hat der ASD sich erst (über die Kontaktpflegerin Frau K) nach mehreren Wochen bei mir gerührt. Auf meine vorlaufenden Anfragen teilte man mir immer mit, ich solle mich gedulden, man würde auf mich zukommen. Einen ersten Gesprächstermin sagte einseitig Frau K ab, einen kurzfristigen Ersatztermin am gleichen Tag hat sie abgelehnt. Seit Wochen bemühe ich mich bei den Heimen darum, dass es auch einen Kontakt zwischen den Kindern untereinander gibt, was die Heime sehr befürworteten, aber der ASD vereitelt auch diesen Umgang. Umso perfider ist es, mir Desinteresse vorzuwerfen.

Blinde Justiz ?

Im Rahmen der Gerichtsverhandlung am 12.12. sagte meine Anwältin, sie wolle hier jetzt darstellen, dass der ASD seine Neutralität nicht wahre und Partei sei (Gründe dafür hatte sie ja reichlich und auch bereits substantiiert schriftlich vorgetragen. Daraufhin sagte der Richter H nur stirnrunzelnd drohend "Na, na, na!!". Damit war das Thema juristisch erledigt. Da staunt der Laie, wie Recht gefunden wird, ohne es überhaupt erst zu suchen. Leidtragende dieser Rechtspflege sind natürlich die Kinder, die unnötig lange in der Fremde und getrennt voneinander untergebracht werden.

Es gibt natürlich viel mehr kleine Details, in denen der ASD nicht die Wahrheit sagt und versucht, mich zum Täter zu stempeln, die hier aber nicht erwähnt werden.

4. Ausblick (am 19.12.04)

Der ASD wird mich wegen Unzucht mit den Kleinen anklagen, mir Erziehungsunfähigkeit attestieren, die Kleinen meiner Frau belassen (zur weiteren Verwendung) und die Großen über lange Zeit in Heimen kasernieren, denn Strafe muss sein. Die Meinung der Gerichte ist nicht interessant, denn die Richter ersparen sich angesichts der Meinung des ASD eine eigene.

So wird jemand, der (endlich, vielleicht zu spät) seiner vollen Verantwortung als Vater gerecht zu werden sucht, kriminalisiert und verunglimpft, weil er ein Mann ist. Aber schlimmer noch ist: Die eigentlich Leidtragenden sind die Kinder, die alle nichts anderes wollten als zu mir und jetzt in alle Winde verstreut sind. Das tut man eben nicht, dass man zum Papa will!

5. Fortsetzung 26.01.04

Es ist so weit! Mein Ausblick (s.o:) wurde am 19.12.2003 geschrieben. Am 16.01.2004 kam T. in die Kinderpsychiatrische Klinik, weil er nicht mehr konnte. Am 22.01.2004 hat das OLG München nun die unbelegte Meinung vertreten (es existieren keine (=Null) Anknüpfungstatsachen und das OLG hat auch nicht argumentiert, sondern sich nur in Küchenpsychologie versucht, dass die (massiven und tatsächlichen) derzeitigen Verhaltensstörungen der Kinder auch auf das Versagen des Vaters zurückzuführen sind. Dabei kann ich gar nicht versagen, da ich die Kinder de facto nur 2 Stunden pro Woche sehe, und das noch in einem begleiteten Umgang. Und im Übrigen scheint es wohl so zu sein, dass wenn die Frau der Täter ist, der Mann immer mit schuld ist! Die Kleinen sehe ich jetzt angeblich regelmäßig, muss dafür aber jedes mal 75,- € bezahlen, weil der ASD einen betreuten Umgang fordert, obwohl die familienpsychologische Gutachterin einen unbetreuten Umgang befürwortet hat und auch das Gericht keine Betreuung angeordnet hat. Übrigens sieht meine Frau die beiden Kleinen bei den Pflegeeltern im Hause ohne fachliche Betreuung, während ich die Kleinen nur in einer Facheinrichtung mit permanenter Begleitung durch 2 (!) Frauen sehen kann. Und meine beiden großen Kinder haben die Kleinen bis Ende Januar 2004 immer noch nicht gesehen (seit Anfang September !!).

Sollte S. jetzt auch noch in die Kinderpsychiatrie kommen, dann hätte das für Justiz und ASD den Vorteil, nicht auf meine Erziehungsunfähigkeit bauen zu müssen, sondern die Kinder als durch die Eltern krank gemacht hinstellen ("die armen Kinder") und dann in heilpädagogische Internate verbringen zu können ("Einer flog über das Kuckucksnest").

Jetzt macht mich der ASD vollends fertig 29.01.2004

Wie angekündigt: Seit ein paar Tagen überzieht der ASD das Gericht mit Berichten über mein Fehlverhalten im Kindesumgang. Natürlich unwahr, aber von Betreuern der Kinder angeblich "berichtet". Ich kann gegen diese hanebüchenen Sachen aber nichts machen, weil ja mehrere Heime und Betreuer als "Zeugen" zur Verfügung stehen. Dass diese Heime wirtschaftlich zu 90% vom ASD abhängig sind, wird hier geflissentlich nicht erwähnt, sonst könnte man ja meinen, eine Hand wäscht die andere. Und Wahrheit hat in diesem Fall ja nur mit ASD-Meinung zu tun. Wer oft genug lügt, kann nicht die Unwahrheit sagen.

Verfahrenspflegerin nur grob fahrlässig? 12.2.04

Die Verfahrenspflegerin der Kinder, eine Frau H-F (die sich um das Wohlergehen der Kinder kümmern sollte), hat dem Gericht allen Ernstes vorgeschlagen, die beiden kleinen Kinder meiner Frau umgehend wieder zu geben, obwohl gegen meine Frau gleichzeitig staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs laufen. Sie kommt überhaupt nicht auf den Gedanken, sie mir zu geben, obwohl gegen mich nichts, aber auch gar nichts vorliegt. Man stelle sich einmal vor, der Mann wäre der potentielle Täter, würde er da seine Töchter auch wieder bekommen während der Ermittlungen, noch dazu wenn eine untadelige Mutter zur Verfügung stände?

Kinder sind Waren ohne Verfallsdatum

Die Glaubwürdigkeitsgutachterin war krank, jetzt kommt sie erst im März zu meinen Kindern für eine weitere Vernehmung und nicht im Januar, wie angekündigt. Es sind ja nur 2 Monate, die die Kinder da länger in den Heimen sind. In diesem Verfahren werden Kinder wie Waren ohne Verfallsdatum behandelt.

Kann so ein Verfahren noch gerecht sein?

Das Verfahrenspersonal:

Funktion Geschlecht
Richter männlich
Verfahrenspflegerin S+, N+, M+ weiblich
Verfahrenspflegerin T+ weiblich
Gutachten Familienpsychologisch weiblich
Gutachten Glaubwürdigkeit weiblich
Gutachten Erziehungsfähigkeit weiblich
ASD weiblich, bedingt männlich
Kontakt zur Pflegefamilie weiblich
Arzt T+ weiblich
Kontaktperson Heim S+ weiblich
Umgangsbetreuung N+, M+ weiblich

Ich habe nichts gegen Frauen und fühle mich von den verfahrensbeteiligten Frauen mit Ausnahmen bisher auch nicht benachteiligt, aber die Atmosphäre ist schon sehr dominant und die Statistik signifikant. Wenn meine Frau dann bei allen Terminen immer ihre Tränen vergießt, kann sie sich der gleichgeschlechtlichen Empathie immer sicher sein.

Wie auch immer: Immer erziehungsunfähig
15.02.04

Jetzt ist ein Befundbericht zum kinderpsychologischen Gutachten da. Es hat 6 Monate gedauert. Das Gericht hat den ursprünglichen Beweisbeschluss ohne Beschluss einfach aufgehoben, eine gutachterliche Beurteilung würde nicht in den Ablaufplan des agierenden Richters passen: Denn mir werden laut Sachverständiger ausgeprägte Fähigkeiten zur Beziehungsgestaltung attestiert, ich biete den Kindern eine sichere und stabile Basis für ihre weitere Entwicklung und bin eine Erziehungsperson, die den Kindern Klarheit, Struktur und Grenzen bieten kann. Was will man also mehr, besser geht´s nicht, oder? Weit gefehlt: Trotz dieser tollen Fähigkeiten zeige ich nämlich gemäß Gutachten gravierende Einschränkungen meiner Erziehungsfähigkeit! Begründung:

Meiner Frau werden in dem Gutachten übrigens so gut wie alle Fähigkeiten zur Erziehung abgesprochen, allerdings wird es bei ihr nicht einmal thematisiert, dass sie Gewalt angewendet hat, sondern nur bei mir, dass ich diese nicht verhindert habe.

Was ich gut kann: Schuld haben!

Die Quintessenz ist also schon wieder: Wenn eine Frau so schlecht ist, muss der Mann mit Schuld sein. Die einzige Fähigkeit, die mir als Mann in diesem Verfahren vorbehaltslos von allen Seiten zugestanden wird, ist die Fähigkeit, Schuld zu haben. Ich muss fairerweise zugeben: Natürlich habe ich in dieser schwierigen Ehe Fehler gemacht, aber deswegen gleich das Kind mit dem Bade ausschütten?

Das Gutachten sagt übrigens auch, dass die enge attestierte Geschwisterbindung trotz des Halts, den sie den Kindern gibt, kritisch für die Entwicklung jeden einzelnen Kindes zu sehen ist, da keines der Kinder den Freiraum und Entfaltungsspielraum hat, den es dringend benötigt. Also: Kinder brauchen keinen Halt in einer solchen Situation, die sollen sich entfalten (fragt sich nur, wie das geht ohne Halt). Her mit den Einkind-Familien und die Kinder am besten gleich nach der Geburt dem Staat (= ASD = mehr Stellen beim ASD = mehr Gutachten = mehr Funktionäre) übereignen. Mehrkindfamilien werden verboten. Alle Macht den SozPäds!

ASD agitiert immer weiter 19.2.04

Die Kinder haben sich übrigens immer noch nicht gesehen! Der ASD hat jetzt Treffen für Ende März (!) geplant. Das Jugendamt sagt am 18.2.,dass die Kleinen die Großen gar nicht sehen wollen. Mir sagte N+ aber gleichzeitig mehrfach, dass er seinen Bruder S+ gerne sehen würde. S+ hat mir am 18.2. eine Karte von seinem Bruder N+ gezeigt, in der N+ schreibt: "N+, ich möchte dich gerne wieder sehen". Wie viel Unwahrheiten tischt der ASD eigentlich noch auf? Merkt denn niemand, dass der ASD mit diesen Agitationen nur den Kindern schadet? Mir schadet er doch nicht, die Kinder müssen alles ausbaden, die leben isoliert in der Fremde.

Traumatisiert ASD die kleine M+ absichtlich? 5.3.04

Bisher habe ich die beiden Kleinen beim betreuten Umgang (= 2 Frauen) immer am Ende ins Auto der Pflegeeltern gesetzt, um ihnen zu zeigen:" Ich bin damit einverstanden, dass ihr wieder zurück müsst zu den Pflegeeltern". Am 4.3.04 wurde mir dies vom ASD plötzlich verboten:. M+ wurde mir daher an der Türe verzweifelt schreiend aus den Armen gerissen. Wie inkompetent und grausam muss man sein, um eine funktionierende Prozedur zu zerstören? Waren die Kinder durch den Umgang mit mir zu glücklich, wollte man das ändern? Aber die Kinder sind es, die unter der Inkompetenz und Agitation des ASD leiden, in diesem Fall ein kleines 4-jähriges Mädchen, das sich um seinen gewohnten Abschied vom Papa, den es nur 2 Stunden in der Woche sieht, betrogen fühlt. Selbst die den Umgang betreuenden Frauen konnten angesichts der Grausamkeit nur noch zutiefst betroffen die Köpfe schütteln.

War das gar Absicht, um hinterher sagen zu können, die armen Kinder brauchen mehr Ruhe vor dem Vater?

 

 

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